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Wie viele Auslösungen hat meine (Canon-) Kamera?

Symbolfoto: Verschluss einer Canon EOS 50E

Irgendwann stand ich auch vor dem Punkt, dass es mich interessierte, wie viele Auslösungen ich bereits mit meiner Canon EOS 500D gemacht hatte. Warum mich das so interessiert? Ganz einfach: Irgendwann macht auch der beste Verschluss einer Spiegelreflex-Kamera schlapp und segnet das Zeitliche. Bei einer dreistelligen Canon (also EOS 500 / 550 / 600 / 650 / 700 / 750 / 760D) ist das ein Totalschaden. Reparatur lohnt sich in der Regel nicht. Und daher wüsste ich doch gerne, wann ich so viele Auslösungen der Kamera zugemutet habe, dass ich mit einem Versagen des Verschlusses rechnen muss.

Weil ich auch Zeitraffer-Fotografie betreibe, rückt der Verschluss-Tod in großen Schritten näher! Denn 2000-5000 Auslösungen sind für eine Zeitraffer-Sequenz nichts Ungewöhnliches…

Wie entrücke ich also meiner (Canon) Spiegelreflex-Kamera die Anzahl der bisher getätigten Auslösungen, auf Englisch auch „Shuttle Count“ genannt? Nach langer Internet-Recherche kann ich dafür folgende Programme empfehlen:

Für Windows

Für Windows gibt es das kostenlose Programm „Canon EOS Camera Info v1.2“, welches sich hier herunterladen lässt.

Die Bedienung ist ganz einfach: Nach dem Auspacken der Zip-Datei, z.B. auf dem Desktop, die Kamera mit dem mitgelieferten USB-Kabel mit dem Rechner verbinden. Dann das Programm öffnen und die Kamera einschalten. Und dann den Anweisungen des Programms folgen.

Die Benutzeroberfläche von EOS Info

Die Benutzeroberfläche von EOS Info

Für den Mac

Für den Mac gibt es das Programm „EOS Inspector“, welches im App-Store ca. 2 Euro kostet. Die Bedienung ist recht ähnlich: Installieren, Kamera über USB mit dem Rechner verbinden, Programm starten.

Die Oberfläche des EOSInspector

Die Oberfläche des EOSInspector

Was fange ich mit der Information an?

Es stellt sich natürlich die Frage, was ich mit irgendeiner Zahl der Auslösungen anfangen kann. Die Anzahl der Auslösungen ist für sich genommen erst einmal sehr abstrakt. Aber es gibt zum Glück die „Camera Shutter Life Expectancy Database“ (also auf Deutsch: „Datenbank der voraussichtlichen Lebensdauer von Kamera-Verschlüssen“). Dort erfassen Fotografen aus der ganzen Welt, wann ihre Kamera-Verschlüsse noch funktionierten bzw. wann sie kaputt gingen. Und das für alle großen Kamera-Hersteller (nicht nur Canon). Somit kann man sehr gut einschätzen, wie weit man seine Kamera schon „herunter geritten“ hat. Ist übrigens auch ganz interessant, wenn man eine gebrauchte Kamera kauft 😉

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