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Photokina 2016 – mein Rückblick

Alle zwei Jahre findet die Photokina in Köln statt. So auch dieses Jahr. Seit der Photokina 1996 habe ich bisher jedes Mal – bis auf ein Jahr, in dem ich die Messe „geschlabbert“ habe – die weltweit größte Messe der Fotografie besucht. Als weltweit größte Messe hat sich die Photokina jedenfalls jahrelang selber bezeichnet. Ob das heute noch der Fall ist, weiß ich nicht. Ich habe da meine berechtigten Zweifel. Obwohl der Andrang am Samstag, dem ersten der beiden Publikumstage, sehr groß war, war ich doch ein wenig enttäuscht: Früher war das ganze Messegelände in Köln belegt. Heute waren es etwas weniger die Hälfte der Hallen. Und das vermutlich auch nur, weil große Aktionsflächen geschaffen wurden. Sonst hätte die Situation vermutlich noch etwas trauriger ausgesehen.

Mein perfekter Foto-Rucksack

Die richtige Foto-Tasche bzw. den richtigen Foto-Rucksack zu finden ist für jeden Fotografen eine der größten Herausforderungen. Vor 20 Jahren hatte ich ein gutes Händchen, als ich mich für meine – immer noch heißgeliebte – Tamrac-Schultertasche entschieden hatte. Sie hat mich auf viele, viele Foto-Termine während meiner aktiven Zeit als Presse-Fotograf begleitet. Sie schluckte ohne Probleme an die zehn Kilo Ausrüstung inklusive des recht sperrigen Stab-Blitzes von Metz 😉 Aufgrund ihres tollen Schultergurtes ließ sich die Tasche auch recht angenehm tragen. Aber den ganzen Tag mit acht bis zehn Kilo Ausrüstung auf einer Schulter durch die Gegend laufen mag ich heute auch nicht mehr.

Wie viele Auslösungen hat meine (Canon-) Kamera?

Irgendwann stand ich auch vor dem Punkt, dass es mich interessierte, wie viele Auslösungen ich bereits mit meiner Canon EOS 500D gemacht hatte. Warum mich das so interessiert? Ganz einfach: Irgendwann macht auch der beste Verschluss einer Spiegelreflex-Kamera schlapp und segnet das Zeitliche. Bei einer dreistelligen Canon (also EOS 500 / 550 / 600 / 650 / 700 / 750 / 760D) ist das ein Totalschaden. Reparatur lohnt sich in der Regel nicht. Und daher wüsste ich doch gerne, wann ich so viele Auslösungen der Kamera zugemutet habe, dass ich mit einem Versagen des Verschlusses rechnen muss. Weil ich auch Zeitraffer-Fotografie betreibe, rückt der Verschluss-Tod in großen Schritten näher! Denn 2000-5000 Auslösungen sind für eine Zeitraffer-Sequenz nichts Ungewöhnliches… Wie entrücke ich also meiner (Canon) Spiegelreflex-Kamera die Anzahl der bisher getätigten Auslösungen, auf Englisch auch „Shuttle Count“ genannt? Nach langer Internet-Recherche kann ich dafür folgende Programme empfehlen: