Autor: Ingo

Mein perfekter Foto-Rucksack

Die richtige Foto-Tasche bzw. den richtigen Foto-Rucksack zu finden ist für jeden Fotografen eine der größten Herausforderungen. Vor 20 Jahren hatte ich ein gutes Händchen, als ich mich für meine – immer noch heißgeliebte – Tamrac-Schultertasche entschieden hatte. Sie hat mich auf viele, viele Foto-Termine während meiner aktiven Zeit als Presse-Fotograf begleitet. Sie schluckte ohne Probleme an die zehn Kilo Ausrüstung inklusive des recht sperrigen Stab-Blitzes von Metz 😉 Aufgrund ihres tollen Schultergurtes ließ sich die Tasche auch recht angenehm tragen. Aber den ganzen Tag mit acht bis zehn Kilo Ausrüstung auf einer Schulter durch die Gegend laufen mag ich heute auch nicht mehr.

Morgenstund…

… hat Gold im Mund. Aber nicht nur das, sondern auch ein fantastisches Licht zur „Blauen Stunde“ und zur „Goldenen Stunde“. Doch leider bedeutet das auch frühes Aufstehen im Sommer 🙁 Gestern hat es in Köln den ganzen Tag geregnet. Doch die Vorhersage für diesen Morgen sah trockenes Wetter vor. Und da die Atmosphäre noch so gesättigt war, konnte ich mit Nebel in der Wahner Heide rechnen. Und ich sollte Recht behalten! 🙂 So konnte ich neben einem Zeitraffer-Film (kommt noch!) auch ganz fantastische Impressionen einfangen. Ich denke, es hat sich gelohnt, um 2:30 Uhr aufzustehen, oder was meint Ihr? Update 17.9.2016: Ich habe es endlich geschafft, den Zeitraffer-Film zu schneiden. Hier ist er: Und hier die Fotos, die ich mitgebracht habe:

Unterwegs in der Wahner Heide

Ein Wochenende nach Ostern bin ich das erste Mal etwas länger durch die Wahner Heide bei Köln spaziert. Die Wahner Heide ist vielen vielleicht kein Begriff, doch kennen tut sie jeder, der schon einmal vom Flughafen Köln-Bonn abgeflogen ist. Denn das Naturschutzgebiet umgibt den Flughafen und war bis in die 2000er Jahre noch Truppenübungsplatz der Belgischen Streitkräfte in Deutschland. Leider war das Licht an dem Tag nicht gerade besonders toll. Trotzdem möchte ich Euch einige Fotos nicht vorenthalten. Und bei besserem Licht kehre ich bestimmt wieder zurück…

Wie viele Auslösungen hat meine (Canon-) Kamera?

Irgendwann stand ich auch vor dem Punkt, dass es mich interessierte, wie viele Auslösungen ich bereits mit meiner Canon EOS 500D gemacht hatte. Warum mich das so interessiert? Ganz einfach: Irgendwann macht auch der beste Verschluss einer Spiegelreflex-Kamera schlapp und segnet das Zeitliche. Bei einer dreistelligen Canon (also EOS 500 / 550 / 600 / 650 / 700 / 750 / 760D) ist das ein Totalschaden. Reparatur lohnt sich in der Regel nicht. Und daher wüsste ich doch gerne, wann ich so viele Auslösungen der Kamera zugemutet habe, dass ich mit einem Versagen des Verschlusses rechnen muss. Weil ich auch Zeitraffer-Fotografie betreibe, rückt der Verschluss-Tod in großen Schritten näher! Denn 2000-5000 Auslösungen sind für eine Zeitraffer-Sequenz nichts Ungewöhnliches… Wie entrücke ich also meiner (Canon) Spiegelreflex-Kamera die Anzahl der bisher getätigten Auslösungen, auf Englisch auch „Shuttle Count“ genannt? Nach langer Internet-Recherche kann ich dafür folgende Programme empfehlen:

Sterbende Dörfer – Opfer des Braunkohle-Tagesbaus

Über Ostern war ich in den Dörfern Immerath, Lützerath und Borschemich unterwegs. Alle drei Dörfer werden in den nächsten Jahren dem Braunkohle-Tagebau Garzweiler weichen. In Borschemich sind die großen Schaufelrad-Bagger sogar schon bis zum Ortsrand vorgedrungen. Eine seltsame, teilweise bedrückende Stimmung liegt über den Siedlungen: Kein Auto kein Mensch auf der Straße. Nur ein paar Fotografen, die – so wie ich – diese unheimliche Stimmung einfangen wollen…